Freitag, 4. Mai 2012

Ein Engel als"interreligiöses Navi" für Köln

Das Künstlerpaar Carmen Dietrich und Gregor Merten aus Burscheid hat mit dem von ihnen geschaffenen Engel der Kulturen schon viel bewirkt: Gegen Rassismus, Islamfeindlichkeit und Rechtsextremismus und für eine friedvolle multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft - "Multikulti lebt!"

Den Engel gibt es als großes Rad, das für Toleranz und Versöhnung durch die Städte rollt und mit der Abraham-Karawane schon bis Istanbul kam.
Ausführliches im INTR°A-Tagebuch 
Den Engel gibt es aber auch als Bodenintarsie
und als umgeprägte, ehemalige 50 Cent Münze: Engel-Geld.
Hier noch mehr Information!

Dass aber der Engel als Halsschmuck auch zum "interreligiösen Navi" werden kann, entdeckten die Künstler durch einen "Zufall":
Das Engel-Symbol (mit einem Durchmesser von 7,5 cm) lag auf einem Stadtplan von Köln. Da machte sich das kleine Wunder bemerkbar: Das christliche Kreuz lag genau dort am Rhein, wo der Dom steht, der Davidsstern genau an der Stelle der Kölner Synagoge und der islamische Halbmond an dem Platz, wo die große Moschee in Ehrenfeld ihrer Vollendung entgegengeht.
Da sage noch einer, es gäbe keine Engel ...

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