Montag, 19. Juni 2017

TU Dortmund: Frauenbilder in den Religionen (Seminarprogramm, aktualisiert)

         
Fakultät Humanwissenschaften und Theologie
Institut für Ev. Theologie
Sommersemester 2017

Frauenbilder in den Religionen
mit Beispielen aus Judentum, Christentum,
Islam und Buddhismus
Seminar: Mittwochs, 14.00 – 16.00 Uhr
Raum 2.323
                                                                         Veranstaltungs-Nr. 146106


 Programmübersicht


  • 19.04.17 Einführung: Männliche und Weibliche Gottesbilder in der Bibel
  • 26.04. Religionen der Antike Matriarchale Strukturen:  Astarte/Ischtar, Große Mutter, Kybele, Artemis, Diana
  • 03.05.  Frauen der Bibel – Judentum und Christentum,
    Isis und Maria  

  • 10.05.   Frauen im Alten und Neuen Testament
  • 17.05.   Mittelalterliche Frauenbewegungen (Beginen)
  • 24.05.   Frauen im Koran (mit Blick auf die Bibel)
                  mit Beispielen
  • 31.05.   Frauen im Sufismus und in der muslimischen Tradition - muslimische Vordenkerinnen
         
  • 07.06.   Kein Seminar
  • 14.06.   Frauen in muslimischen Subkulturen
  • 21.06.   Frauenbilder im Islam -
    Nachträge: Jesus und die Frauen
  • 28.06.   Buddhismus: Der (historische) Buddha,
    Nonnen und Göttinnen im Buddhismus
  • 05.07.  Japanische Frauenbilder zwischen Shintoismus und Buddhismus,
    Frauen im Lotos-Sutra
    (als Gast: Yoshiharo Matsuno, Frankfurt/M.)
      
         
  • 12.07.  Frauenbilder im Buddhismus (Fortsetzung)                    
  • 19.07.  Meditativer Campusgang
  • 26.07.  Auswertung des Campusganges /
                  Feministische Theologie im Religionsunterricht?


Lizenz: Creative Commons

Dienstag, 6. Juni 2017

Tugenden, Laster und die 7 Todsünden (aktualisiert)

Tugend und Laster spielen im Blick auf die Ethik eine herausragende Rolle. In der europäischen Kultur- und Religionsgeschichte entwickelte sich von der griechischen Tradition der sieben Tugenden herkommend auch ein Katalog der Sieben Todsünden.
Besonders im Mittelalter wurden im Rahmen der Sündenkataloge von "leichten" und "schweren" Sünden die "Todsünden" besonders hervorgehoben

Eine Vorstufe dieses Konzepts bilden die acht Gattungsgedanken des Evagrius Ponticus (345-399) in seiner "Praktiké"
Vortrag von Frater Daniel 2012, Hg. Abteil Kornelimünster



Die 7 Todsünden

1. Superbia:   Hochmut - StolzEitelkeitÜbermut
2. Avaritia: Geiz / Habgier 
3. Luxuria: Wollust  - Ausschweifung, Genusssucht, Begehren
4. Ira: Jähzorn -  Wut, Zorn, Rachsucht
5. Gula: Völlerei  - Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht
6. Invidia: Neid - EifersuchtMissgunst
7. Acedia: Faulheit - FeigheitIgnoranz, Trägheit des Herzens 

Beispiel Habgier:
Florian Homm: Kopf Geld Jagd. München: Finanzbuch 2012
--- Ein Buch über Geldgier und moralische Hemmungslosigkeit ---
Besprechung im Handelsblatt vom 08.11.2012 (mit Zitaten)


Konzertprogramm: Die 7 Todsünden Händels



Händels 7 Todsünden
--- Erläuterung zu Musik und Texten: hier
mit der Armonio Atenea und dem spanischen Tenor Juan Sancho bei den Händelfestspielen in Halle/S. 2017
(vgl. Bericht NZZ vom 13.02.2016)



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Die 7 Todsünden 
Mittelalterlicher Lebensstil und aktuelle Wertediskussion

Erschienen im Jahre 2001 als Nr. 17 der Reihe der Iserlohner Con-Texte (ICT 17)  

Inhaltsverzeichnis der Printausgabe: hier 

Textauswahl als PDF-Dateien zum Download:

Donnerstag, 1. Juni 2017

Die Stiftung "OMNIS RELIGIO"

Mit der Gründung der privaten unabhängige Stiftung „Omnis Religio" ( = Religion in ihrer Gesamtheit - "alle Religion[en]) im Jahre 2003 eröffnete sich die Möglichkeit, die interreligiöse Arbeit durch entsprechende Förderungen zu verstärken. Sie wurde von Karin und Reinhard Kirste gegründet. Die Stiftung versteht sich als Beitrag zur Verbesserung des Verstehens zwischen den Religionen und Kulturen. Die Initiatoren hoffen auf diese Weise, Fremdheit und  Abgrenzungsmentalität zwischen unterschiedlich denkenden und glaubenden Menschen abzubauen.

Ziele und Förderungskriterien

Gemäß der Satzung von „Omnis Religio“ werden als Intentionen „die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf den Gebieten der Kultur, insbesondere der Religionen und Weltanschauungen, und des Gedankens der Völkerverständigung“ genannt.

Der Stiftungszweck
wird insbesondere verwirklicht durch:

  • Unterstützung konkreter interreligiöser Projekte, und zwar im Bereich von Schule, Hochschule, Kinder- und Jugendarbeit, Sozialarbeit und Erwachsenenbildung.
  • Vorstand und Kuratorium wählen die Projekte selbst aus, prüfen allerdings auch Empfehlungen, die von anderer Stelle kommen. Sie beschließen die jährliche Projektförderung. Der Gedanke der Nachhaltigkeit eines Projekts ist bei der Bewertung für die Förderung entscheidend.
Die Stifter erhoffen sich durch dieses Vorhaben, dass der Gedanke der Gleichwertigkeit in der Begegnung von Religionen größere Breitenwirkung gewinnt.
So gilt für die Stiftung das Motto des Dortmunder Theologen und Religionswissenschaftlers Paul Schwarzenau (1923-2006):

„Alle Religionen bedürfen einander, nicht nur in ihren Gemeinsamkeiten, sondern auch in ihren Unterschieden, durch die sie einander ergänzen. Wir sollen in der eigenen Religion daheim und in der anderen Gäste sein, Gäste - nicht Fremde.“


Vorstand von „OMNIS RELIGIO“
  • Dr. Reinhard Kirste, Nachrodt (Vorsitz)
  • Karin Kirste, Nachrodt (stellv. Vorsitz)
  • Achim Riggert, Schwerte
 Kuratorium
  • Dr. Reinhard Kirste, Nachrodt
  • Karin Kirste, Nachrodt
  • Prof. Dr. Eckhard Freyer, Bonn
  • Werner Heidenreich, Köln
  • Mehmet Soyhun, Dortmund
Bisher geförderte Projekte der Stiftung seit 2005: hier