Donnerstag, 23. Februar 2017

Buddhismus - Religion ohne Gott? (aktualisiert)


Rad der Lehre mit acht Speichen
1. Einführung
Der Buddhismus ist als  Reformbewegung aus dem Hinduismus  entstanden. Sein Stifter, Siddharta Gautama, ist Sohn eines aus der Kriegerkaste stammenden nordindischen Provinz-gouverneurs. Seine Lebensdaten schwanken zwischen 450 und 350 v. Chr. Als junger Mann verlässt er sein königliches Ambiente, um als Wanderasket den Weg der „Hauslosigkeit“ zur Erleuchtung zu gehen. Er wird schließlich zum Buddha. Dies ist ein Ehrentitel, bedeutet „Erwachter“ oder „Erleuchteter“.
Der historische  Buddha wird von den Gläubigen oft Buddha-Shakyamuni ( = Weiser aus dem „Shakya-Geschlecht“genannt.
Das „Erwachen“ (bodhi) des Buddha besteht in einem dreifachen Wissen, das der Buddha zum ersten Mal seinen noch wenigen Jüngern im Tierpark von Benares vorträgt (Grundsätze des Dharma, der Lehre): 

GRUNDSÄTZLICHES

Kernpunkt des Dharma sind die 4 Edlen Wahrheiten als Lebensanalyse:
  • Leiden, das überwunden werden kann und muss,
    und zwar durch die „Wahrheit vom Leiden“.
  • „Die Wahrheit von der Entstehung des Leidens“, 
  • "die Wahrheit von der Überwindung des Leidens“.
  •  Der Weg zur Aufhebung des Leidens führt zum Nirvana ( = wo nichts mehr weht) .
    Dies ist die 4. Edle Wahrheit als achtfacher Pfad:
  1. Die rechte Anschauung über das Leiden
  2. Die rechte Gesinnung, die von Übelwollen frei ist.
  3. Rechtes Reden (vgl. 8. Gebot im Christentum).
  4. Rechtes Handeln, das jede Zerstörung von Leben vermeidet.
  5. Rechte Lebensführung.
  6. Rechter innerer Kampf: Keine unheilvollen Zustände entstehen lassen.
  7. Rechtes Gedenken: Meditation des eigenen körperlichen Ich. 
  8. Rechtes Sich Versenken: Gelöstsein von jeglicher Anhaftung.



1. Zur Geschichte des Buddhismus

Buddhisten – etwa 800 Millionen weltweit - nehmen Zuflucht zu drei Juwelen:
d
em Buddha, dem Dharma, der Sangha (der Gemeinde).
Im heutigen Buddhismus unterscheidet man den Theravada-Buddhismus bzw. Hinayana-Buddhismus, der stark von Mönchen geprägt ist (Theravada = Lehre  der Ordensältesten = kleines Fahrzeug = Hinayana) und den Mahayana-Buddhismus ( = großes Fahrzeug), in dem sich neben dem Mönchsbuddhismus ein starke Laien-Frömmigkeit entwickelt hat.
Der teilweise stark konservative Theravada-Buddhismus wird aufgrund  seiner geografischen Verbreitung auch südlicher Buddhismus genannt. Er herrscht überwiegend auf Sri Lanka, in Burma, Thailand, Kambodscha und Laos vor. Der inzwischen auch im Westen stark verbreitete Mahayana-Budhismus ist in China, Korea, Tibet, Vietnam und Japan vertreten.
Eine besondere Variante des Mahayana ist der tibetische Vajrayana-Buddhismus (Diamantfahrzeug), der viele Elemente der traditionalen Vorgängerreligionen übernommen hat und durch den Dalai Lama und andere im Westen lehrende Lamas viele Sympathien auch in Europa und Amerika gewonnen hat. 
Ein schönes Erzähl-Beispiel zum Verständnis dieser Buddhismus-Richtung, und zwar zu dem berühmten tibetischen Mönch  Milarepa, bietet Eric-Emmanuel Schmitt: Milarepa (Zürich: Amman 2006 u.ö.).
Auch Japan hat besondere Buddhismusformen, einmal den meditativ geprägten Zen-Buddhismus, der aus China einwanderte (Chan-Buddhismus) und auch im Westen populär wurde.
Zum anderen hat der Amida-Buddhismus ein Gnadenverständnis entwickelt, das an protestantische Glaubensformen und die lutherische Rechtfertigungslehre erinnert. 
Schließlich gibt es noch eine ganze Reihe esoterischer Typen, die teilweise Elemente der ursprünglichen Religionen Japans aufgenommen haben.


2.  Buddhistische Feste
  • Parinirvana, das endgültige Verlöschen des Buddha, d.h. sein Ausstieg aus dem irdischen Leben und aus dem Kreislauf der Reinkarnation
Außerdem:


3.  Weiterführendes Material:
Buddhistische Texte und Buchvorstellungen
    Bücher des Dalai Lama XIV.


     Informationen zum Lotus-Sutra


    4.  Buddhistische Zentren


    Donnerstag, 2. Februar 2017

    Das Ramayana – Botschaft vom Sieg des Guten (Nacherzählung)

                   Die 3 Frauen von Dasharata                                                  Affenkönig Hanuman
                  Nacherzählung (englisch), Bombay 1982                                                            Ausgabe Diederichs 1983              

    Buch 1: In Ramas Elternhaus

    Das erste Buch des Ramayana beschäftigt sich mit der Kindheit von Rama und dem König Dasharata von Ayudhya/Ayodhya
    Er wird später der Vater von Rama. 

    Dasharatha heiratet insgesamt drei Frauen:
     Kaushalya (Hauptfrau), Kaikeyi und Sumitra (Nebenfrauen).

    Dem Königreich geht es unter der Herrschaft von Dasharatha sehr gut. Es lebt in Frieden und erblüht in Wohlstand. Allerdings wird dieser Friede durch die Angriffe eines dämonischen Nachbarkönigs gestört. Dasharatha sieht sich gezwungen, gegen ihn in den Krieg zu ziehen. Dasharathas Nebenfrau Kaikeyi mischt sich heimlich unter die Soldaten, da sie ihren geliebten Mann nicht allein lassen will. Während des Gefechts rettet sie dem König Dasharatha das Leben. Dieser verspricht ihr als Dank die Erfüllung zweier Wünsche. Doch Kaikeyi hat zu diesem Zeitpunkt keinen anderen Wunsch als die Gesundheit ihres Mannes. Und so kehren sie glücklich in den Palast zurück.

    Der König aber bleibt lange kinderlos und aus Angst um seine Thronfolge lässt er eine große Opferfeier vorbereiten, um die Götter um Kinder zu bitten.
    Das erbrachte Opfer ist erfolgreich, und die Söhne werden geboren. Rama von Kaushalya, Bharata von Kaikeyi und Lakshmana und Shatrughna von Sumitra.
    Dem König wird von dem höchsten Priester die Bestimmung seiner Söhne mitgeteilt. Denn die Söhne haben unterschiedliche Anteile des Gottes Vishnu. Vishnu hatte sich entschlossen, als Mensch auf die Erde herabzusteigen, um den Dämonen Rahwana, den Urheber alles Bösen zu vernichten. Rahwana hatte einst vom Gott Shiva als Belohnung für eine gute Tat das Versprechen erhalten, niemals von einem Gott oder Dämonen getötet werden zu können. Doch nun gibt er sich ganz dem Bösen hin. Der einzige Ausweg ist, dass Rahwana von einem Sterblichen getötet wird. Die Söhne des Königs Dasharatha werden dazu ausgewählt.
    Bald schon müssen die Söhne des Königs ihre erste Bewährungsprobe bestehen. Der Priester bittet um Hilfe bei dem Kampf gegen zwei fürchterliche Dämonen. Der König willigt zwar ein, macht sich aber große Sorgen um seinen Lieblingssohn Rama. Zusammen mit seinem Bruder Lakshmana geht Rama mit dem Priester mit.
    Die Sorge des Königs um Rama ist völlig unbegründet. Alle Boten, die zurück in den Palast eilen, können nur Gutes über die Heldentaten berichten, die Rama im Kampf vollbringt.        
    Eines Tages erreicht den König die Nachricht über die anstehende Hochzeit Ramas mit Sita. Freudig reist er in das ferne Königreich, um seinen Sohn zu sehen und seine Schwiegertochter kennen zu lernen. Doch nicht nur Rama wird heiraten, auch seine Brüder verlieben sich in die Schwestern von Sita und so wird eine vierfache Hochzeit gefeiert. 
    Buch 2:  Wichtige Ereignisse in Ayudhya (Ayodhya)
    Nachdem Rama und Sita zwölf Jahre verheiratet sind, entscheidet Dasharatha, Rama zum König krönen zu wollen. Kaikeyi, aufgehetzt durch ihre Dienerin Manthara, ist erzürnt über die Vernachlässigung ihres eigenen Sohnes und will nun die zwei Wünsche einlösen, die ihr Dasharatha einst gewährte. Sie verlangt, dass Rama für vierzehn Jahre ins Exil gehe und ihr Sohn Bharata König werde. Die Wünsche zu erfüllen ist für den König Ehrensache, auch wenn ihm die Entscheidung nicht leicht fällt. Rama beugt sich dem Wunsch des Vaters. Sein Bruder Lakshmana und seine Frau Sita begleiten ihn in den Dschungel. Nach Ramas Weggang stirbt der König bald darauf an gebrochenem Herzen.
    Bharata will nicht aufgrund der Intrige seiner Mutter König werden und besucht Rama in seiner Einsiedelei. Lakshmana bittet Rama zurückzukommen und den Thron zu besteigen. Doch Rama will dem Wunsch seines Vaters entsprechen und lehnt ab. Bharata bittet Rama um seine Sandalen, die er vor den Thron stellen werde so lange er für ihn regiere.
    Buch 3: Das Leben im Wald
    Rama, Sita und Lakshmana ziehen nach dem Abschied von ihrem Bruder noch tiefer in den Wald hinein, wo sie in einfachen Hütten leben. Doch ihre Einsamkeit bleibt nicht ungestört, sie bekommen Besuch von der Schwester Rahwanas; auch sie ist ein schrecklicher Dämon und bedroht Rama und seine Gefährten. Doch es gelingt ihnen, den schrecklichen Dämon in die Flucht zu schlagen. Aber die Bedrohung ebbt auch in den nächsten Tagen nicht ab, immer wieder müssen die beiden Brüder gegen Dämonen kämpfen. Es gelingt Rama, alle Dämonen zu töten. Nur die Schwester Rahwanas überlebt. Wutentbrannt kehrt sie zu ihrem Bruder zurück und erzählt ihm von der schönen Sita. Wenn Rahwana sich Sita zueigen machen würde, würde Rahwana so gleichzeitig Rama vernichten können.
    Rahwana geht zu seinem Onkel Maricha und bittet ihn um Hilfe bei der Entführung Sitas. Gemeinsam hecken sie eine List aus. Maricha soll sich in eine Gazelle verwandeln, um so Rama und Lakshmana vom Haus weg zu locken. So geschieht es auch. Als Sita die wunderschöne, anmutige und liebliche Gazelle auf der Wiese vor ihrer Hütte erblickt, bittet sie ihren Mann Rama darum, die Gazelle für sie einzufangen. Rama begibt sich auf die Jagd nach der Gazelle. Doch als Rama nach mehreren Tagen immer noch nicht zurückgekehrt ist, machen sich Sita und Lakshmana Sorgen. Und Lakshmana macht sich auf, um seinen Bruder Rama zu suchen. Sita bleibt allein in der Hütte zurück.
    Als Lakshmana Rama endlich findet, beugt dieser sich gerade über die Gazelle, die er mit einem Pfeil getroffen hatte. Die Gazelle verwandelt sich in den Dämon Maricha. Rama und Lakshmana erkennen mit einem Mal, dass sie reingelegt wurden und eilen zu Sita zurück, doch sie kommen zu spät. Sita ist nicht mehr da. Rama ist am Boden zerstört, doch er verspricht, solange nach seiner geliebten Frau zu suchen, bis er sie gefunden hat. Die Männer packen das Nötigste zusammen und machen sich auf den Weg nach Sri Lanka.
    Buch 4: Bei den Affen
    Bei ihrer Reise nach Sri Lanka durchqueren die Brüder das Affenreich und begegnen dort Hanuman, den größten unten den Affen und Freund des verbannten Sugriva. Sugriva wurde von seinem eigenen Bruder aus dem Königreich verjagt. Rama, Lakshmana, Hanuman und Sugriva schließen bald Freundschaft und beschließen, sich gegenseitig zu helfen. Rama tötet Sugrivas Bruder Vali in einem großen Kampf und hilft Sugriva so, auf den Königsthron zurückzukehren. Im Gegenzug hilft Sugriva Rama bei der Befreiung von Sita, indem er Suchtrupps zusammenstellt. Hanuman und den Männern die mit ihm sind, gelingt es letztendlich,  Sita in Sri Lanka zu finden.
    Buch 5:  Hanuman als Spion
    Das fünfte Buch beschreibt im Detail die Abenteuer Hanumans. Hanuman hat sich einen Gleitdrachen gebaut und ist so auf die Insel Sri Lanka gelangt. Er findet Sita und gibt ihr Ramas Ring als Erkennungszeichen. Er will mit ihr zurückkehren, doch Sita lehnt ab, sie will von keinem andern Mann als dem ihren gerettet werden. Sie verlangt, dass Rama selbst käme.
    Hanuman möchte nicht unverrichteter Dinge zurückkehren und zettelt einen Kampf gegen Rahwanas Truppen an, in welchem er all seine Widersacher tötet. Als Strafe setzt Rahwana Hanumans Schwanz in Brand, doch auch das kann den mutigen Affen nicht stoppen. Er setzt auf seiner Flucht ganz Sri Lanka in Brand und kehrt schließlich in das Affenreich zurück.
    Buch 6: Ramas Auftrag
    Als Rama und Lakshmana Hanumans Bericht hören, machen sie sich sofort auf den Weg nach Sri Lanka. Mit Hilfe der Götter gelingt es ihnen, eine Brücke aus Felsbrocken über das Meer zu bauen, so dass sie mit ihrem gesamten Heer in Sri Lanka ankommen. Ein heftiger Kampf entbrennt, in dem es Rama gelingt, Rahwana zu töten. 
    Die Affen stürmen den Palast und Rama verlangt, dass Sita zu Ihm gebracht werde. Doch als Rama seine wunderschöne Frau sieht, wachsen in ihm Zweifel, ob sie wirklich während der Zeit ihrer Gefangenschaft über treu war.

    Die tieftraurige Sita entzündet nun einen Scheiterhaufen und stellt sich in das Feuer, welches sie jedoch nicht verletzt. Dadurch ist ihre Reinheit bestätigt. Die Götter erscheinen, um die göttliche Natur Ramas und Sitas zu bestätigen. Glücklich kehren Sita, Rama und Lakshmana zusammen mit Hanuman nach Ayudhya/Ayodhya zurück.
                                                                                                                              
                                                                                                            © Jana Hanneger
    Im Rahmen des Seminars: Interreligiöses Lernen mit Heiligen Schriften und Erzählungen
    aus den Weltreligionen  (TU Dortmund, WisSe 2016/2017

    Schaubild: Steffi Reinke, TU Dortmund (bearbeitet, 02.02.17)

                                    
    CC
      

    Hinduismus - Einführung, Quellen, Materialien (aktualisiert)

    Indien ist das Land religiöser Vielfalt. "Hinduismus" ist ein Sammelbegriff für viele unterschiedliche religiöse Traditionen des Subkontinents. Die vorgelegte Auswahl hat den Schwerpunkt auf die hinduistischen Prägungen in der Geschichte Indiens gelegt (einschließlich der Mystik), bezieht die religiösen (Götter)-Traditionen ausführlich mit ein, zeigt aber auch politische Wirkungen, z.B. an Gandhi und Ambedkar.
    Die hier vorgestellten Materialien wurden z.T. in mehreren Seminaren der TU-Dortmund erarbeitet.

    Systematik nach Themen

    1. RELIGIÖSE TRADITIONEN
    • Die Weltzeitalter im Hinduismus

      „Wie der Mensch ist auch die Welt geboren worden und wird sterben, sagen die Hindus. Sie durchschreitet große Zyklen, Kalpas genannt. Ein Kalpa ist ein Tag Brahmas ( Brahma = der „erste“ Gott der indischen Götter-Trinität, nicht zu verwechseln mit Brahman, dem unpersönlichen höchsten Sein und Atman, der menschlichen Seele, die in enger Beziehung zueinander stehen). Innerhalb der Kalpas liegen Äonen, Yugas genannt. Jedes Yuga ist in vier Zeitalter eingeteilt, und in jedem Zeitalter sind Tugend und Glück des Menschen im Abnehmen begriffen. Unser jetziges Zeitalter steht im Kali-Yuga, dem letzten und dunkelsten der vier. Die Hindus glauben, dass es 3102 v. Chr. begonnen hat und von jetzt an gerechnet nach ca. 428 000 Jahren endet, wenn die ganze Welt durch Feuer und Flut zerstört wird. Aber dann wird ein neues, goldenes Zeitalter wiedergeboren …“                         
      (Bancroft, Anne: Religionen des Ostens. Wege geistiger Erfahrung. Aus dem Englischen. Zürich: Theseus 1974, S. 49)
      • Krita Yuga: Das erste, goldene Zeitalter ( = 4800 göttliche Jahre = 1.728.000 irdische Jahre), es steht auf vier Beinen.
      • Treta Yuga: Das zweite nachfolgende Zeitalter (= 3600 göttliche Jahre = 1.296.000 irdische Jahre, d.h. es macht nur nur drei Viertel der Vollkommenheit des Krita Yuga aus. Es steht nur noch auf drei Beinen (von treta = tres = drei)
      • Dvapara Yuga: Zeitalter des Gleichgewichts von Vollkommenheit und Unvollkommenheit (2400 göttliche Jahre =  864.000 irdische Jahre --- Balance von nur zwei Beinen = dwa = duao = zwei)
      • Kali Yuga: Das vierte und letzte Zeitalter, das nur noch ein Viertel des ersten Zeitalters ausmacht, d.h. 1200 göttliche Jahre = 432.000 irdische Jahre; es begann etwa 3102 v. Chr.). Dieses schlimme Zeitalter ist einbeinig.
      Es gibt in der christlichen Tradition eine gewisse Parallele. Johannes von Fiore (1130/35–1202) spricht vom Zeitalter des Vaters (AT), des Sohnes (NT) und des Heiligen Geistes. Er beginnt mit dem Jahr 1260.

      Götter-"Trinität": Brahma, Vishnu und Shiva
       
    • Hinduistische Hauptgötter/Göttinnen (Schaubild)
      Guru, Shiva-Anhänger
      - waagerechte Stirnzeichen -
      (Hindu-Tempel-Hamm-Uentrop)
    • Götter im Hinduismus
    • Shiva - Funktion und Symbolik (aus: Yoga Vidya)
    • Das Blau bei Vishnu und Krishna
      Zu Vishnu gehören der Himmel und der Ozean Wasser zugleich die transzendente Wirklichkeit - von daher die Farbe Blau. Seine ursprüngliche nur blaue Kehle (weil er einen Gifttrunk zu sich nahm) wurde auf sein gesamtes Gesicht übertragen. Seine 8. Inkarnation Krishna hat darum auch eine blaue Haut.
    • Der beliebteste Gott Indiens:
      der elefantenköpfige Ganesha
    • Ritualgegenstände im Hinduismus und Buddhismus 
    • Wichtige Ritualgegenstände
      bzw. Symbole der Götter:
      Muschel, Diskus, Dreizack, Pfeil+Bogen, Schwert, Schild, Gebetskette, Glocke, Keule, Lotosblüte
    • Heilige Schriften:  Die Veden (der Veda)
      mit d
      er ältesten Schicht (ca. 1200 v. Chr. bis 900 v. Chr.), dem eigentlichen Kern des Veda
      und dessen vier Samhitas (Sammlungen): 
      • die Rigveda-Samhita (Hymnen)
      • die Samaveda-Samhita (Lieder)
      • die Yajurveda-Samhita, mit Vajasaneyi-Samhita (gehört zum weißen Yajur Veda),
        Maitrayani-Samhita (gehört zum schwarzen Yajur Veda und beinhaltetet u.a. Opferformeln
      • die Atharvaveda-Samhita (magische Formeln) --- Quelle: Wikipedia: Veda
    • Heilige Schriften: Upanishaden
      Die Upanishaden entstanden rund 400 Jahre vor den großen Epen und sind "protokollierte Offenbarungen"  über die universale göttliche Urkraft und ihre Manifestation im Menschen. Sie beschäftigen sich mit:
      1.  der höchsten Realität
           (mit Brahman und den Göttern und mit dem,
            was diese zum Ausdruck bringen)

      2.  dem Sinn des Lebens

      3. dem Zusammenhang zwischen der irdischen und der göttlichen Liebe
      Vishnu-Stirnzeichen

      4. dem Glauben und seinem Sitz im Menschen
          bzw. in seinem Herzen

          (Symbol für Glaube und Verstand)
      5. dem Erreichen des Wesentlichen durch Schweigen
      6. dem erneuten Bedenken von Leben und Tod
      7. der Entdeckung des göttlichen Lichtes in der menschlichen Seele
      8. der Pflichterfüllung im Zusammenhang mit dem freien Willen
    • 9. dem Verlassen des Samsara (Kreislauf des Lebens)



    Hindu-Tempel in Südindien, Hamm (Westfalen) und Köln:
    Zeremonien und Feste
    Weiteres Material
    Einige derzeit nicht ereichbare Materialien können auf Anfrage freigeschaltet werden:
    Mail an: interrel@t-online.de

     
    2.  RELIGIOSITÄT UND POLITIK
         auf dem indischen Subkontinent
    3. Zum KASTENSYSTEM


    4.  MUDRAS
    --- Mudras (Handgesten)

    5.  FESTE IM HINDUISMUS

    5.1.  Kommentierte Übersicht zu den wichtigsten Festen

    Puja heißt die Grundform aller hinduistischen Festrituale. Sie gelten dem Weltgeist, der höchsten Wirklichkeit oder Weltenseele: Brahman. Auf dem indischen Subkontinent gibt es unterschiedliche rituelle Kalender für diese Feste. Die üblichste Weise stellt die Reihenfolge der Feste in den Zusammenhang mit den Mondphasen. Je nach Region und Kaste werden die Höhepunkte des Jahres bestimmt. Auch die hier aufgelisteten Feste geben nur Grundzüge des jeweiligen Festcharakters wieder.

    5.2.  Feste



    6. HINDUISTISCHE RITUALE - Zusammenstellung bei rpi-virtuell

    Ganga Aarti Varanasi --- Video 14:58 Min.: Jeden Abend findet in Varansi eine beeindruckende Hindu-Zeremonie am Ganges statt, hier eine Zusammenfassung.
    Eintrag:
     
    http://www.rpi-virtuell.net/material/AJTNX39-KAZX5CW-V6P82CV-43FEZ

    Varanasi, India "Beyond" --- Video auf YouTube, 43:06: "BEYOND" is an exclusive documentary featuring photographer Joey L. Set in Varanasi, India. The documentary by filmmaker Cale Glendening follows Joey and his assistant Ryan as they complete their latest photo series- "Holy Men." Ein sehr persönlicher Film mit vielen stimmungsvollen Aufnahmen.
    Eintrag:
     http://www.rpi-virtuell.net/material/9HFF3YB-ESPXJ5T-CNBHSA4-GP5SB
    Bilder zum Themenbereich Hinduismus --- Fotos auf Flickr: Diese Fotos zeigen hinduistische Tempel und Andachtsorte, die Khajuraho-Tempelanlage sowie zahlreiche Bilder von Varanasi (Benares), der heiligen Stadt am Ganges.
    Eintrag:
     http://www.rpi-virtuell.net/material/VWT8GUQ-X3BDN5S-RPD4HXC-DV4NE 

    Lizenbedingungen: Creative Commons