Donnerstag, 22. Februar 2018

Mohamed Arkoun - Leben für einen dialogisch-aufgeklärten Islam (aktualisiert)

Mohammed Arkoun (Wikipedia, engl.)
Der international bekannte und anerkannte französische Islamwissenschaftler Mohammed (Mohamed) Arkoun, algerischer Herkunft (geb. 01.02.1928)  starb im Alter von 82 Jahren am 14. September 2010 in Paris.
Neben dem Literaturwissenschaftler  Nasr Hamid Abu Zaid (1943-2010) den berühmten Orientalisten Louis Massignon (1883-1962) und  Maxime Rodinson (1915-2004) sowie auch Abdelwahab Meddeb (1946-2014) gehörte er zu den Vordenkern eines aufgeklärten Islam  und zu den avantgardistischen Brückenbauern des interreligiösen und interkulturellen Dialogs. 


Im französisch- und englischsprachigen Bereich war Arkoun ein anerkannter religionsphilosophischer Intellektueller, von vielen auch in der arabischen Welt hoch geschätzt, aber auch eine von Fundamentalisten immer wieder angegriffene islamische Autorität. 
Veröffentlichungen in Deutsch
von Mohamed Arkoun: 

    >>> Der Islam. Annäherung an eine Religion. 
    Heidelberg: Palmyra 1999, 294 S., Register 
    --- Französisches Original: ---Ouvertures sur l'islam.
     
    Paris: Jacques Grancher 1989, 3e éd. 1998
    Ausführliche Rezension: hier

Französische Titel von
Mohamed Arkoun
(kleine Auswahl):


  • (avec Maurice Borrmans et
     Mario Arosio): 
    L'Islam, religion et société.Paris: Cerf 1982
  • Pour une critique de la raison islamique.
     --- Paris: Maisonneuve & Larose 1984
                                                                 Inhalt
  • Essais sur la pensée islamique. Paris: Maisonneuve & Larose 1984
  • Ouvertures sur l'islam. Paris: Jacques Grancher 1989, 3e éd. 1998 --- Ausführliche Rezension: hier
  • (avec Joseph Maila): De Manhattan à Bagdad. Au-delà du Bien et du Mal. Paris: Desclée de Brouwer 2003
  • Humanisme et islam. Combats et propositions. Paris: Vrin 2005
  • La construction humaine de l'islam. Paris: Albin Michel 2012

Vgl. auch den ausführlichen Überblicksartikel:
Islam und Aufklärung - Geschichte und Gegenwart

Mittwoch, 21. Februar 2018

Brückenbauer/innen des interkulturellen und interreligiösen Dialogs (aktualisiert)

Zu allen Zeiten hat es Menschen und Organisationen gegeben, die sich in besonderer Weise für die Begegnung und Versöhnung der Religionen eingesetzt haben. Sie sind oft nicht verstanden und nicht selten angefeindet worden, aber sie haben verhärtete Fronten aufgeweicht und einen interreligiösen Friedensdienst der besonderen Art geleistet.
Im Folgenden werden Persönlichkeiten und Organisationen aus unterschiedlichen religiösen Traditionen und Zeitabschnitten vorgestellt.


Persönlichkeiten von A-Z
Von einzelnen Persönlichkeiten können sowohl die bereits Verstorbenen wie die gegenwärtig Wirkenden  als Vorbild für das eigene interreligiöse und interkulturelle Engagement dienen:

Goethe-Hafis-Denkmal in Weimar




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