Mittwoch, 31. Januar 2018

Hinduismus - Einführung, Quellen, Materialien (aktualisiert)

Indien ist das Land religiöser Vielfalt. "Hinduismus" ist ein Sammelbegriff für viele unterschiedliche religiöse Traditionen des Subkontinents. Die vorgelegte Auswahl hat den Schwerpunkt auf die hinduistischen Prägungen in der Geschichte Indiens gelegt (einschließlich der Mystik), bezieht die religiösen (Götter)-Traditionen ausführlich mit ein, zeigt aber auch politische Wirkungen, z.B. an Gandhi und Ambedkar.

Die hier vorgestellten Materialien wurden z.T. in mehreren Seminaren der TU-Dortmund erarbeitet.

Systematik nach Themen
1. Religiöse Traditionen: Zeit, Götter, Quellen
2. Weitere Literatur
3.  Religiosität und Politik auf dem indischen Subkontinent
4. Zum Kastensystem
5. Mudras
6. Feste im Hinduismus
7. Hinduistische Rituale (mit Bildergalerien)


1. RELIGIÖSE TRADITIONEN
  • Die Weltzeitalter im Hinduismus

    „Wie der Mensch ist auch die Welt geboren worden und wird sterben, sagen die Hindus. Sie durchschreitet große Zyklen, Kalpas genannt. Ein Kalpa ist ein Tag Brahmas ( Brahma = der „erste“ Gott der indischen Götter-Trinität, nicht zu verwechseln mit Brahman, dem unpersönlichen höchsten Sein und Atman, der menschlichen Seele, die in enger Beziehung zueinander stehen). Innerhalb der Kalpas liegen Äonen, Yugas genannt. Jedes Yuga ist in vier Zeitalter eingeteilt, und in jedem Zeitalter sind Tugend und Glück des Menschen im Abnehmen begriffen. Unser jetziges Zeitalter steht im Kali-Yuga, dem letzten und dunkelsten der vier. Die Hindus glauben, dass es 3102 v. Chr. begonnen hat und von jetzt an gerechnet nach ca. 428 000 Jahren endet, wenn die ganze Welt durch Feuer und Flut zerstört wird. Aber dann wird ein neues, goldenes Zeitalter wiedergeboren …“                         
    (Bancroft, Anne: Religionen des Ostens. Wege geistiger Erfahrung. Aus dem Englischen. Zürich: Theseus 1974, S. 49)
    • Krita Yuga: Das erste, goldene Zeitalter ( = 4800 göttliche Jahre = 1.728.000 irdische Jahre), es steht auf vier Beinen.
    • Treta Yuga: Das zweite nachfolgende Zeitalter (= 3600 göttliche Jahre = 1.296.000 irdische Jahre, d.h. es macht nur nur drei Viertel der Vollkommenheit des Krita Yuga aus. Es steht nur noch auf drei Beinen (von treta = tres = drei)
    • Dvapara Yuga: Zeitalter des Gleichgewichts von Vollkommenheit und Unvollkommenheit (2400 göttliche Jahre =  864.000 irdische Jahre --- Balance von nur zwei Beinen = dwa = duao = zwei)
    • Kali Yuga: Das vierte und letzte Zeitalter, das nur noch ein Viertel des ersten Zeitalters ausmacht, d.h. 1200 göttliche Jahre = 432.000 irdische Jahre; es begann etwa 3102 v. Chr.). Dieses schlimme Zeitalter ist einbeinig.
    Es gibt in der christlichen Tradition eine gewisse Parallele. Johannes von Fiore (1130/35–1202) spricht vom Zeitalter des Vaters (AT), des Sohnes (NT) und des Heiligen Geistes. Er beginnt mit dem Jahr 1260.

    Götter-"Trinität": Brahma, Vishnu und Shiva
     
  • Hinduistische Hauptgötter/Göttinnen (Schaubild)
    Guru, Shiva-Anhänger
    - waagerechte Stirnzeichen -
    (Hindu-Tempel-Hamm-Uentrop)
  • Götter im Hinduismus
  • Shiva - Funktion und Symbolik (aus: Yoga Vidya)
  • Das Blau bei Vishnu und Krishna
    Zu Vishnu gehören der Himmel und der Ozean Wasser zugleich die transzendente Wirklichkeit - von daher die Farbe Blau. Seine 8. Inkarnation Krishna hat darum auch eine blaue Haut.
    Vgl. Yoga-Vidya
  • Der beliebteste Gott Indiens:
    der elefantenköpfige Ganesha
  • Ritualgegenstände im Hinduismus und Buddhismus 
  • Wichtige Ritualgegenstände
    bzw. Symbole der Götter:
    Muschel, Diskus, Dreizack, Pfeil+Bogen, Schwert, Schild, Gebetskette, Glocke, Keule, Lotosblüte
  • Heilige Schriften:  Die Veden (der Veda)
    mit d
    er ältesten Schicht (ca. 1200 v. Chr. bis 900 v. Chr.), dem eigentlichen Kern des Veda
    und dessen vier Samhitas (Sammlungen): 
    • die Rigveda-Samhita (Hymnen)
    • die Samaveda-Samhita (Lieder)
    • die Yajurveda-Samhita, mit Vajasaneyi-Samhita (gehört zum weißen Yajur Veda),
      Maitrayani-Samhita (gehört zum schwarzen Yajur Veda und beinhaltetet u.a. Opferformeln
    • die Atharvaveda-Samhita (magische Formeln) --- Quelle: Wikipedia: Veda
  • Heilige Schriften: Upanishaden
    Die Upanishaden entstanden rund 400 Jahre vor den großen Epen und sind "protokollierte Offenbarungen"  über die universale göttliche Urkraft und ihre Manifestation im Menschen. Sie beschäftigen sich mit:
    1.  der höchsten Realität
         (mit Brahman und den Göttern und mit dem,
          was diese zum Ausdruck bringen)

    2.  dem Sinn des Lebens

    3. dem Zusammenhang zwischen der irdischen und der göttlichen Liebe
    Vishnu-Stirnzeichen

    4. dem Glauben und seinem Sitz im Menschen
        bzw. in seinem Herzen

        (Symbol für Glaube und Verstand)
    5. dem Erreichen des Wesentlichen durch Schweigen
    6. dem erneuten Bedenken von Leben und Tod
    7. der Entdeckung des göttlichen Lichtes in der menschlichen Seele
    8. der Pflichterfüllung im Zusammenhang mit dem freien Willen
  • 9. dem Verlassen des Samsara (Kreislauf des Lebens)



Hindu-Tempel in Südindien, Hamm (Westfalen) und Köln:
Zeremonien und Feste
 
3.  RELIGIOSITÄT UND POLITIK
     auf dem indischen Subkontinent

Mahatma Gandhi und Religion
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4. Zum KASTENSYSTEM


5.  MUDRAS
--- Mudras (Handgesten)

6.  FESTE IM HINDUISMUS

6.1.  Kommentierte Übersicht zu den wichtigsten Festen

Puja heißt die Grundform aller hinduistischen Festrituale. Sie gelten dem Weltgeist, der höchsten Wirklichkeit oder Weltenseele: Brahman. Auf dem indischen Subkontinent gibt es unterschiedliche rituelle Kalender für diese Feste. Die üblichste Weise stellt die Reihenfolge der Feste in den Zusammenhang mit den Mondphasen. Je nach Region und Kaste werden die Höhepunkte des Jahres bestimmt. Auch die hier aufgelisteten Feste geben nur Grundzüge des jeweiligen Festcharakters wieder.

6.2.  Feste



7. HINDUISTISCHE RITUALE 




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Montag, 29. Januar 2018

Materialien und Literaturhinweise: Theorie und Praxis der Religionen bei Krieg und Frieden (aktualisiert)

Materialübersicht
mit Literaturhinweisen und Downloads


LITERATURAUSWAHL

ACKLIN ZIMMERMANN, Béatrice / ANNEN, Franz (Hg.): Versöhnt durch den Opfertod Christi. Die christliche Sühnopfertheologie auf der Anklagebank. Edition NZN. Zürich: TVZ 2009
(theol 05/09-23515, Rz vorh.)

ARNOLD, Martin: Gütekraft. Gesamtstudie. 2011, 1015 S.
Ein Grundmodell der Wirkungsweise erfolgreicher gewaltfreier Konfliktaustragung nach Hildegard Goss-Mayr, Mohandas K. Gandhi und Bart de Ligt

BECK, Ulrich: Der eigene Gott. Friedensfähigkeit und Gewaltpotential der Religionen. Frankfurt/M.: Verlag der Weltreligionen im Insel-Verlag (Suhrkamp) 2009 (Religionen 01/09-23403, Rz-vorh)

BEESTERMÜLLER, Gerhard (Hg.): Friedensethik im frühen Mittelalter.
Theologie zwischen Kritik und Legitimation von Gewalt.
Studien zur Friedensethik, Bd. 46.
Münster: Aschendorff / Baden-Baden: Nomos 2014, 327 S.

Rezension in ThLZ Nr. 3/2016

BERNDT, Hagen: Gewaltfreiheit in den Weltreligionen. Vision und Wirklichkeit. Mit einem Vorwort von Theodor Ebert. GTB 722. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 1998 (Frieden 11/98-7402)

BÖHM, Günther u.a.: Religion im Sekundarbereich II. Zugänge – Entfaltungen – Perspektiven. Neubearbeitung. Hannover: Schroedel 1993, 5. Aufl., S. 143-152 = Kapitel 2, Perspektiven: Krieg und Frieden
(intpäd 09/04-13268a)

BRUCKNER, Karl: Sadako will leben. Wien / München: Jugend und Volk 1990,
12. Aufl., 190 S. (Frieden 03/06-18167)

BÜHLER, Willi / BÜHLMANN, Benno / KESSLER, Andreas (Hg.): Sachbuch Religionen. Hinduismus, Buddhismus, Christentum, Islam. Luzern: db-Verlag 2009, 287 S., Abb.
(Religionen 10/09-23679, Rz-vorh)

CEMING, Katharina: Sorge dich nicht um morgen. Die Bergpredigt buddhistisch gelesen. München: Kösel 2009 (Buddhismus / Dialog mit Asien 10/09-23664 – Rz vorh.)

CLÉVENOT, Michel: Im Herzen des Mittelalters. Geschichte des Christentums im XII. und XIII. Jahrhundert. Aus dem Französischen von Kuno Füssel. Luzern: Ed. Exodus 1992, 302 S. (KG II 10/96-5344a)

COLPE, Carsten: Der „Heilige Krieg“. Benennung und Wirklichkeit, Begründung und Widerstreit. Bodenheim: Athenäum / Hain / Hanstein 1994 (Frieden 03/06-18132)

DALAI LAMA
  • Zeiten des Friedens. Hg. Erhard Meier. Freiburg u.a.: Herder Spektrum 4065, 1992, 154 S. (Buddh / Dalai Lama 12/02-11730b)
  • Der Friede beginnt in dir. Zur Überwindung der geistig-moralischen Krise in der heutigen Weltgemeinschaft.
    Bern / München u.a.: Scherz für O.W. Barth 1994, 4. Aufl., 200 S., Glossar
    (Buddh / Dalai Lama 10/94-2792)
  • Freiheit für Tibet. Botschaft für Menschlichkeit und Toleranz. Aus dem Englischen von Elisabeth Liebl. Diederichs Gelbe Reihe.
    Kreuzlingen / München: Hugendubel 2008, 126 S.
    (Buddh / Dalai Lama 10/08-23214)

EASWARAN, Eknath: Gandhi. Den Haag: Sirius en Siderius 1983, 183 S., Abb., Beilagen
(Indien / Gandhi 04/06-19162)
EIßLER, Friedmann (Hg.): Muslimische Einladung zum Dialog. Dokumentation zum Brief der 138 Gelehrten („A Common Word“). EZW-Texte Berlin Nr. 202, 2009 (Zt 04/09-23481)

ENNS, Ferdinand / WEISSE, Wolfram (Hg.):
Gewaltfreiheit und Gewalt in den Religionen.
Politische und theologische Herausforderungen.
Religionen im Dialog, Bd. 9. Münster: Waxmann 2016, 332 S.
 

ERASMUS VON ROTTERDAM: „Süß scheint der Krieg den Unerfahrenen“. Übersetzt, kommentiert und Hg.: Brigitte Hannemann. KT 4. München: Kaiser 1987
(KG III 02/03-11803a)


ESS, Josef van: Dschihad gestern und heute (Julius-Wellhausen-Vorlesung).
Berlin u.a.: De Gruyter 2011

FRIEDLI, Richard: Frieden wagen. Ein Beitrag der Religionen zur Gewaltanalyse und zur Friedensarbeit. Ökumenische Beihefte zur Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie Bd. 14. Freiburg (CH): Universitätsverlag 1981 (Frieden 04/05-13878, Rz vorh)

FÜRST, Alfons (Hg.): Friede auf Erden? Die Weltreligionen zwischen Gewaltverzicht und Gewaltbereitschaft. Freiburg u.a.: Herder 2006 (Frieden 11/06-20050, Rz-vorh)

GANDHI. Der Spielfilm Farbe. Regie: Richard Attenborough. Laufzeit: ca. 3 Stunden. Video / CD: VHS, Uraufführung: 30. November 1982 in Neu Delhi.

GANDHI. Le Livre du Film. Documentation photographique et postface de Richard Attenborough. Paris: Presses de la Cité 1983, 191 S., Abb., Register (Indien / Gandhi 04/06-19163 – Rz vorh)

GENSICHEN, Hans-Werner: Weltreligionen und Weltfriede. Göttingen: V & R 1985
(Frieden 03/06-18086, Rz-vorh)

GIBRAN, Khalil: Euere Seelen sind Feuer. Gedanken und Meditationen. Aus dem Amerikanischen übertragen von Hans Christian Meiser. München: Goldmann TB 9409, 1989 (Erzählungen / Orient 05/90-7579i)

GIRARD, René / Ralf MIGGELBRINK, Ralf: Das Ende der Gewalt. Analyse des Menschheitsverhängnisses. Erkundungen zu Mimesis und Gewalt mit Jean-Michel Oughourlian und Guy Lefort. Vollständige Neuübersetzung aus dem Französischen von Elisabeth Mainberger-Ruh. Freiburg u.a.: Herder 2009
(Religionen 06/09-23541, Rz-vorh)

GOLLWITZER, Helmut
  • Frieden 2000. Fragen nach Sicherheit und Glauben. Kaiser Traktate Nr. 71. München: Kaiser 1982 (theol 02/06-16225)
  • ORTH, Gottfried: Helmut Gollwitzer. Zur Solidarität befreit. Theologische Profile. Mainz: Grünewald 1995 (theol 10/95-3965)
GRAF, Friedrich Wilhelm: Religion und Gewalt. Mord als Gottesdienst.
(FAZ.net 08.08.2014)


HAMSA, Feodora: Is religious terrorism a product of western modernity?
Open Democracy, 23.02.2017


HAUßMANN, Werner / BIENER, Hansjörg / HOCK, Klaus / MOKROSCH, Klaus (Hg.): Handbuch Friedenserziehung. Interreligiös – interkulturell – interkonfessionell. Für Johannes Lähnemann. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2006 (intpäd 10/06-19883, Kurz-Rz-vorh)

IKEDA, Daisaku: Friedensvorschlag 2011.
Frankfurt/M.: SGI-Deutschland 2011, 59 S.

JÖRNS, Klaus-Peter: Notwendige Abschiede. Auf dem Weg zu einem glaubwürdigen Christentum. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2006, 3. Aufl., Glossar, Register
Buchhinweis und Rezension zu: Rolf SCHIEDER: Sind Religionen gefährlich?
Berlin: Univ. Press 2008 (säkular 11/06-19948)

JUERGENSMEIER, Mark / KITTS, Margo / JERRYSON, Michael (eds.):
Violence and the World's Religious Traditions. An Introduction
Oxford University Press (UK) 2017, 256 pp.

KÄSSMANN, Margot / WECKER, Konstantin: Entrüstet Euch !
Warum der Pazifismus das Gebot der Stunde bleibt. Texte zum Frieden.
Gütersloher Verlagshaus 2015


KELSAY, John / JOHNSON, James Turner (Hg.): Just War and Jihad. Historical and Theoretical Perspectives on War and Peace in Western and Islamic Traditions. London: Greenwood 1991, XVI, 254 S. (christlich-islamischer Dialog / Frieden 03/06-18133)

KERBER, Walter (Hg.): Wie tolerant ist der Islam?
Fragen einer neuen Weltkultur Bd. 6. München: Kindt 1991, 147 S., Glossar 

KIRSTE, Reinhard / KLÖCKER, Michael / SCHWARZENAU, Paul / TWORUSCHKA, Udo (Hg.): Vision 2001. Die größere Ökumene. Interreligiöse Horizonte Bd. 1 (IH 1). Köln: Böhlau 1999 (dialog 08/99-8096)

KIRSTE, Reinhard / SCHWARZENAU, Paul / TWORUSCHKA, Udo (Hg.): Europa im Orient – Der Orient in Europa. Religionen im Gespräch, Bd. 9 (RIG 9): Balve: Zimmermann 2006 (Dialog 09/06-19731)

KLUSSMANN, Jürgen / MURTAZA, Muhammed Sameer / ROHNE, Holger-C. /
WARDAK, Yahya (Hg.): Gewaltfreiheit, Politik und Toleranz im Islam.
Berlin: Springer 2015, 136 S.

  • KÜNG, Hans: Projekt Weltethos. München u.a.: Piper 1990 (Dialog 04/05-13876)
  • KÜNG, Hans / KUSCHEL, Karl-Josef (hg.): Erklärung zum Weltethos. Die Deklaration des Parlaments der Weltreligionen. München u.a.: Piper 1993
    (Dialog  05/05-13922)
  • KÜNG, Hans (Hg.): Ja zum Weltethos. Perspektiven für die Suche nach Orientierung. München u.a.: Piper 1995 (Dialog 10/95-3826)
  • KÜNG, Hans: Wozu Weltethos? Im Gespräch mit Jürgen Hoeren.
    Freiburg u.a.: Herder Spektrum 2002 (mehrere Rz vorh)
  • KÜNG, Hans: Umstrittene Wahrheit. Erinnerungen. München: Piper 2007
    (theol 10/07-22326)

KUNGFUTSE (KONFUZIUS). Gespräche. Aus dem Chinesischen übertragen und herausgegeben von Richard Wilhelm. Diederichs Gelbe Reihe. Kreuzlingen/München: Hugendubel 2008, 218 S. (china 11/08-23288)

KUSCHEL, Karl-Josef: Im Ringen um den WAHREN RING.
Lessings "Nathan der Weise" - eine Herausforderung der Religionen.
Ostfildern 2011

LAOTSE. Tao Te King – LAUDSE: Daudedsching. Leipzig: Reclam TB 477
(China 03/06-18705)

  
LEDERHILGER, Severin J. (Hg.): Gewalt im Namen Gottes. Die Verantwortung der Religionen für Krieg und Frieden.
16. Ökumenische Sommerakademie Kremsmünster 2014.

Reihe
: Linzer Philosophisch-Theologische Beiträge - Band 30.
Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang, 2015. 172 S.  ---
Inhaltsverzeichnis: hier


 LEIBNIZ-JOURNAL Nr. 02 /2014 (Berlin): Schwerpunkt - Frieden und Konflikte

LOTOS-SUTRA. Das große Erleuchtungsbuch des Buddhismus. Vollständige Übersetzung. Nach dem chinesischen Text von Kumarajiva ins Deutsche übersetzt und eingeleitet von Margareta von BORSIG. Mit einem Geleitwort von Heinrich Dumoulin SJ. Stuttgart: Theseus (im Kreuz-Verlag) 2009, 413 S.
mit Inhaltsangabe der 28. Kapitel des Lotos-Sutra – bereits erschienen als Herder spektrum Bd. 5372, 2004, 3. Aufl. (buddh 01/09-21440, vgl. 13786 und 20429)

LOTOS-SUTRA. Das Lotos-Sutra. Übersetzt von Max Deeg. Mit einer Einleitung von Max Deeg und Helwig Schmidt-Glinzer. Darmstadt: WBG 2007 (buddh 05/07-22104)

MAHABHARATA UND RAMAJANA:
Ø  ABT, Otto (neu erzählt): Von Liebe und Macht. DAS MAHABHARATA. Vorwort von Rüdiger Siebert. Bad Honnef: Horlemann 2001 (hindu 04/06-19171)
Ø  ABT, Otto (neu erzählt): Botschaft der Hoffnung und Freude. DAS RAMAYANA. Nachwort von Rüdiger Siebert Bad Honnef: Horlemann 2001 (hindu 04/06-19171)
Ø  BHAGAVADGITA. Das Lied der Gottheit. Aus dem Sanskrit übersetzt von Robert Boxberger. Neu bearbeitet und herausgegeben von Helmuth von Glasenapp. Stuttgart: Reclam TB 7874/75, 1974
(hindu 03/06-18639)

MICKSCH, Jürgen (Hg.): Antiislamischer Rassismus. Konflikt als Chance. Frankfurt/M.: Lembeck 2009 (isl-medien 10/09-23663)

Das NIBELUNGENLIED. Mittelhochdeutsch – Neuhochdeutsch.
Hg. und übersetzt von Ursula Schultze.
Düsseldorf u.a.: Patmos  (Artemis & Winkler) 2005 (Mittelalter / Erzählung 10/05-14477b)



NIEMÖLLER, Martin: "Wer den Frieden will, muss die Verständigung mit dem Gegner wollen!" - Unterrichtsmaterial - Hg.: Ev- Kirche von Hessen und Nassau (EKHN).
(abgerufen 26.04.2017)

NOTH, Albrecht Heiliger Krieg und Heiliger Kampf in Islam und Christentum : Beiträge zur Vorgeschichte und Geschichte der Kreuzzüge / von Albrecht Noth. Bonn: Röhrscheid 1966 (Bonner Historische Forschungen  28, zugl. Diss. Uni Bonn 1964)

NOTH, Albrecht: Möglichkeiten und Grenzen islamischer Toleranz.
In: Saeculum 29 (1978). S. 190-204

OSADA, Arata (Hg.): Kinder von Hiroshima. Japanische Kinder über den 6. August 1945. Eine Sammlung von Prof. Dr. Arata Osada. Aus dem japanischen von Edith Rau. Frankfurt/M.: Röderberg 1985, 8. Aufl.
(Frieden 03/06-18168)

PARET, Rudi: Sure 2, 256: lā ikrāha fī d-dīni. Toleranz oder Resignation.
Der Islam. Band 45, Heft 2, Seiten 299–323

PARET, Rudi: Toleranz und Intoleranz im Islam, in: Saeculum 21, 1970

PULSFORT, Ernst: Indien am Scheideweg zwischen Säkularismus und Fundamentalismus. Würzburger Forschungen zur Missions- und Religionswissenschaft. Religionswissenschaftliche Studien Bd. 18.
Würzburg: Echter / Altenberge: Oros 1991, 112 S. (Indien 10/94-2808)

RAMADAN, Tariq: Muhammad. Auf den Spuren des Propheten. Aus dem Englischen von Fiona Pappeler und Felicitas Schreiber unter Mitwirkung von Kristiane Backer. München: Diederichs 2009 (Islam 10/09-23693)

RICHTER, Horst-Eberhard: Wer leiden will, muss hassen. Zur Epidemie der Gewalt. Hamburg: Hoffmann und Campe 1993 (Frieden 05/05-13851b)

ROLLAND, Romain: Literaturnobelpreisträger im Dienst des Friedens

RIVERBEND: Bagdad Burning. Ein Tagebuch. Übersetzung: Eva Bonné. 
Reinbek b. Hamburg: rororo TB 62244, 2007, 398 S

SCHERER, Burkhard (Hg.): Die Weltreligionen. Zentrale Themen im Vergleich. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2003 (Dialog 12/03-12614)

SCHULZE, Reinhard: Islamischer Puritanismus und die religiöse Gewalt. In: Im Zeichen der Religion: Gewalt und Friedfertigkeit in Christentum und Islam. Frankfurt/M.: Campus 2008

SOKA GAKKAI INTERNATIONAL DEUTSCHLAND (Studienabteilung, Hg.): Der Schlüssel zum Glück. Prinzipien der buddhistischen Phiolsophie  auf der Grundlage der Lehre Nichiren Daishonins. Frankfurt/M.: SGI-D 2009, 172 S.

STARCK, Christian (Hg.): Kann es heute noch „gerechte Kriege“ geben? Preisschriften des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover Band 5. 
Wallstein Verlag, Göttingen: Wallstein 2008, 163 S. (Textauszug vorh.)

STEINWEG, Reiner (Red.): Der gerechte Krieg: Christentum, Islam, Marxismus. es NF 17. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1980 (Frieden 03/06-18096)

STERNSTEIN; Wolfgang. Gandhi und Jesus. Das Ende des Fundamentalismus. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2009 (Gandhi 01/09-23407, Rz vorh)

TERZANI, Tiziano: Briefe gegen den Krieg. Aus dem Italienischen von Elisabeth Liebl. München: Riemann 2002, 218 S. (Frieden 10/02-11450, Rz-vorh)

TRÖGER, Karl-Wolfgang (Hg.): Nachfolge und Friedensdienst. Die Religionen in ihrem Engagement für die Rettung des Lebens. Fakten Argumente. Berlin: Union 1983 (Frieden 06/06-19095, Rz-vorh)

TRUTWIN, Werner: Weltreligionen – Hinduismus. Arbeitsbücher Sekundarstufe II. Religion – Ethik – Philosophie. München: bsv (Oldenbourg /Patmos) 2011, 144 S., Abb., Glossar (Hindu 10/11-24574, Rz-vorh.)

WEISS, Christian/ WEICHERT, Tom / HUST, Evelin / FISCHER-TINE, Harald (Hg.): Religion – Macht – Gewalt. Religiöser "Fundamentalismus" und Hindu-Moslem-Konflikte in Südasien. Autoren neben Hg.: S. Banerjee, H. Harder, Ch. Jaffrelot, E. Kirleis, G. K.Lieten, Jamal Malik, Ch. Oesterheld, Shalina Randeria. Frankfurt/M.: IKO 1996, 237 S.

ZINSGEM, Vera: Sind die Weltreligionen friedensfähig? Ein Plädoyer für eine gerechte Religion. Stuttgart: Kreuz 2006 (Frieden 10/06-19849)